Samstag, 18. Mai 2013

2. Demografie-Gipfel. Angela Merkel sagt: Entscheidend ist, was hinten rauskommt.


Demografie: Merkels "interessante" Strategie  

Der Gipfel der Tatenlosigkeit

Haufentreffen sind ein Markenzeichen der schwarz-gelben Bundesregierung - damit setzt sie christdemokratisch-liberale Duftmarken: In 45 Monaten gab es 45 mal diese deutsch-merkelsche Regierungs-Spezialität. Mit dem jüngsten Gipfel der Unverschämtheit macht Kanzlerin Merkel nun deutlich, was all diesen Gipfeln gemein ist: Sie hinterlassen nur einen Haufen.

Angela Merkel hat in den vergangenen Monaten "viel gelernt", ist auf "interessante Modelle" gestoßen und durfte einen "einzigartigen Dialogprozess" erleben. Das behauptete die Kanzlerin zumindest auf dem 2. Demografie-Gipfel der Bundesregierung in Berlin. Was sie gelernt und welche Modelle sie kennengelernt hat, verriet sie allerdings genauso wenig wie den Grund dafür, dass der Dialog so einzigartig gewesen sein soll. Eigentlich plappert sie nur nach, was ihr Ziehvater Helmut Kohl einst (mal hart, mal weich) herausgedrückt hat: Entscheidend ist was hinten rauskommt.

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