Mittwoch, 5. Juni 2013

Claudia Roth, GRÜNE: Eine Atheistin auf dem Weg zum Lieben Gott. Gelobt sei der HErr!


Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn,
züchtige mich nicht in deinem Grimm; 
denn deine Pfeile haben mich getroffen,
und deine Hand liegt schwer auf mir.
Es ist nichts Unversehrtes an meinem Fleisch vor deinem Zorn,
kein Friede in meinen Gebeinen wegen meiner Sünde.
Denn meine Schulden gehen über mein Haupt;
wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden.
Meine Wunden stinken und eitern
von meiner Torheit.
Ich bin tief gebeugt und niedergedrückt;
ich gehe traurig einher den ganzen Tag;
denn meine Lenden sind ganz entzündet,
und es ist nichts Gesundes an meinem Fleisch.
Ich bin ganz kraftlos und zermalmt;
ich heule vor Unruhe meines Herzens.

O Herr, dein Stellvertreter Franziskus sagt so wunderschöne Sachen, 
mein Begeisterung ist mit ihm und mit seinen Schäfchen.
Mein Herz pocht heftig, denn Franziskus ist einer von uns
und wir GRÜNE sind mit den Römisch-katholischen.
Just jetzt vor den Wahlen stimmen wir ein,
in den Gleichklang himmlischer Bescheuertheit.
Gib deinen Anbetern ein Zeichen.
Denn dein Wähler komme. 
Damit dein Wille geschehe, wie im Himmel, so an der Wahlurne.
Halleluja!

Deine Claudia


PS. Liebergott, ich habe mich, für den Fall eines Wahlsieges, auch schon zur internationalen Wallfahrt (auf den Knien nach Rom rutschend) mit Papstaudienz prophylaktisch angemeldet.

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