Mittwoch, 26. März 2014

Über Papst Benedikt XVI, die Ratte, und die barmherzige Bruderliebe des christlichen Gesocks


Erdogan, Putin und Kim Jong-un können ein Lied davon singen, über den Zauber und die Faszination von Facebook, Twitter & Co. Denn jeder Volltrottel kann in diesen Netzwerken ein Häufchen hinterlassen, das dann weltweit millionenfach wahrgenommen, bewundert, kommentiert ... wird.

Längst ist auch die liebe Christenheit in diesen Netzwerken ameisig zugange. Es wimmelt nur so von Botschaften des Heils, der Liebe und Gnade.  

Robert Mickens, Rom-Korrespondent der katholischen Zeitschrift "The Tablet", hatte die Kardinalserhebung von 98-jährigen Loris Francesco Capovilla auf seiner Facebookseite mit der Frage kommentiert: "Meinst du, er schafft es bis zur Beerdigung der Ratte?"

Während ein anderer antwortete: "Ich hoffe, er ist rüstig genug, um bei der Heiligsprechungsmesse für Johannes XXIII. und den einen anderen [Johannes Paul II.] am 27. April zu konzelibrieren. Das Rattenbegräbnis am Tag danach wäre ein Bonus."

Menschen drücken Ihre Verehrung bekanntlich sehr verschieden aus. Und so kann ich beim Heiligen Bimbam nicht verstehen, warum der Herausgeber des gottgefälligen Katholenblattes "Tablet" seinen Rom-Korrespondenten Mickens - wegen solch zauberhaften Vergleichs - fristlos gefeuert hat???

Denn die Ratte ist ein bewunderungswürdiges, höchstentwickeltes Geschöpf Gottes. Ja, der Allmächtige hat seine ganze Schöpferkraft angewandt als er die Ratte bastelte.

Ratten riechen stereo. Sie besitzen doppelt soviele geruchsempfindliche Nervenzellen wie (Papst Benedikt) der Mensch. // Ratten sind extrem anpassungsfähig, was man ja von Papst Benedikt weissgot nicht sagen kann. // Ein Rattenpaar zeugt in einem einzigen Jahr bis zu 15.000 Nachkommen (Papst Benedikt hat nicht einen einzigen Nachkommen zustande gebracht). // Ratten kommunizieren im Ultraschallbereich (wie Papst Benedikt, wenn er mit dem lieben Gott kommuniziert). // Ratten können das Doppelte ihres Körpergewichts schieben oder ziehen (Papst Benedikt hat sein Leben lang keinen Kartoffelsack auch nur eine Handbreit geschoben). // In Teilen Indiens wird die Ratte (wie bei uns der Papst) als heilig verehrt. // Ratten haben eine überragende Intelligenz (an deren Existenz man bei Papst Benedikt stark zweifeln musste). // Ratten - das ist wissenschaftlich nachgewiesen - können (im Gegensatz zu dem Tränensack Benedikt) lachen und humorvoll sein. // Homosexualität ist unter Ratten mindestens ebenso stark verbreitet wie unter Menschen und gilt dort nicht naturwidrig (was für Benedikt eine Gräuel ist). // Ob Ratten (wie die katolischen Geistlichen) minderjährige Ratten missbrauchen, darüber habe ich noch nichts finden können ...

Kurzum: Man wünschte sich mehr Respekt vor der Tierwelt, liebe Christenheit!


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