Sonntag, 10. Februar 2019

Bayern stellt 1. Landesregiment für "Heimatschutz"



Thüringen hat ihn schon.


Franken auch.


AfD, NPD und "Der III. Weg" fordern ihn.

Tja, ohne die hochgekochte braune Soße gäbe es in Bayern kein Heimatministerium und keinen Heimatminister. Und es gäbe auch keinen HeimatHorst, der das Heimatgefühlige in sein Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat hineindramatisierte.
Und als hätten wir keinen explosiven Lehrer-, Erzieher-, Altenpfleger-, Lokführer-, Soldaten-, Krankenpfleger-, Fließenleger-, Zimmerer-, Klempner-, Kältetechniker-, OP-Assistenten-, Physiotherapie-,  Polizisten-, Kindergärtner- und und und Mangel (siehe Positivliste der Bundesagentur für Arbeit) ... 



...stellt Bayern jetzt Regimenter für den Heimatschutz auf.


aus Wikipedia:  

Heimatschutz ist ein Begriff, der im Rechtsextremismus eine wichtige Rolle spielt. Rechtsextremisten gehen von einem romantisierten Bild von Heimat aus, das immer auch mit rassistischen, völkischen und antisemitischen Komponenten (siehe Markus Söder "Asyltourismus") verknüpft wird. So wird beispielsweise eine „unverwechselbare völkische Eigenart und Überlebensfähigkeit“ behauptet.

Mit Heimat ist nach rechtsextremistischem Verständnis nicht eine Region, ein Landstrich oder eine Stadt gemeint, sondern eine rassisch begründete Abstammungsgemeinschaft und der von ihr besiedelte Raum. „Volkszugehörigkeit wird in diesem Kontext als das Resultat des Hineingeboren-Werdens in eine biologische ‚Abstammungsgemeinschaft‘ verstanden“. Daraus ergibt sich nach völkisch-ideologischer Auffassung eine innere Bindung, die sich auch in physischer, kultureller und mentaler Beziehung zeigt. Es entsteht eine „kollektive Identität“ aus einem scheinbar „natürlichen“ Grundprinzip: das Volk als Abstammungs- und Territorialgemeinschaft. Heimat ist somit das „angestammte“ Territorium dieser Gemeinschaft innerhalb gesicherter, aber im Prinzip auch ausdehnbarer („Volk ohne Raum“) räumlicher Grenzen.

Aus diesem Selbstverständnis heraus entwickeln Rechtsextremisten die Notwendigkeit, diesen Lebensraum zu schützen. Einwanderung wird als Bedrohung des Existenzrechts des eigenen Volkes betrachtet. So schrieb z. B. die NPD 2010 in ihrem Parteiprogramm: „Gegen den Willen des deutschen Volkes wurden von Großkapital, Regierung und Gewerkschaften Millionen von Ausländern nach Deutschland eingeschleust. Durch massenhafte Einbürgerungen wird das deutsche Staatsbürgerrecht aufgeweicht und das Existenzrecht des deutschen Volkes in Frage gestellt.“

Die Zuwanderung wird als Deutschlands größtes Problem dargestellt: „Die seit vielen Jahren von der NPD geübte Kritik an der Zuwanderung und der damit einhergehenden Überfremdung ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Die wachsende und täglich wahrnehmbare Bedrohung, die aus der gescheiterten Integration und der Duldung von Millionen abgelehnten Asylbewerbern resultiert, kann auch von den traditionell zuwanderungsfreundlichen Massenmedien nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden.“

Die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ stellt in diesem Zusammenhang die Thesen auf: „Heimat bewahren: Zur Beibehaltung der nationalen Identität des deutschen Volkes sind die Überfremdung Deutschlands und der anhaltende Asylmißbrauch umgehend zu stoppen. … Umweltschutz ist Heimatschutz: Ziel der Partei Der dritte Weg ist die Schaffung bzw. Wiederherstellung einer lebenswerten Umwelt, die Erhaltung und Entwicklung der biologischen Substanz des Volkes und die Förderung der Gesundheit.“ Der Schutz der Umwelt sei die Grundlage für die Erhaltung der „biologischen Substanz des Volkes“ ..........




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